sl design® | AFTER CORONA BRANDING

Die Auswirkungen des Corona-Virus werden besonders nach der Krise deutlich zu spüren sein. Aktuell laufen viele Marketing-Aktivitäten einfach ins Leere, da die Konsumenten dafür im Moment nicht empfänglich sind.

Viele Unternehmen müssen in der angespannten Lage Prioritäten setzen. Ausgaben für Werbe-Ads werden in den meisten Fällen zuerst gestrichen. Wobei es doch gerade jetzt besonders wichtig ist, sich den Platz im Markt zu erkämpfen. Auch für Facebook oder Google wird es laut Aussage von Experten Einbußen in Höhe von über 44 Milliarden US-Dollar geben.

Da sich das Verbraucherverhalten durch die Krise geändert hat, kann noch keiner abschätzen, wie es in den nächsten Wochen oder Monaten aussehen wird.
Mobile Payment, Streaming- und Online-Lebensmittel-Lieferdienste boomen – und sind durch die digitalen Dienstleistung auf dem Vormarsch.

Traditions-Marketing ist tot

Das Ende der Marketing-Aktivitäten kam über Nacht! Denn die Corona-Krise wirkte sich mit unglaublicher Geschwindigkeit global auf das Leben aller Konsumenten aus. Aktuelle und laufende Kampagnen wurden beendet, Markteinführungen verschoben, Messen und Events einfach abgesagt. Lediglich digitale Kampagnen konnten angepasst werden. Ganz anders sieht es da mit den traditionellen (Klassischen) Kampagnen aus, denn diese sind nur schwer, umsetzbar,wenn überhaupt. Denn unveränderte un nicht angepasste Print-, oder TV-Kampagnen verschwenden wertvolle Zeit und somit auch ernom viel Geld.

Der Virus geht digital

Unternehmen reagieren vermehrt flexibel online und können somit den durch das Virus verursachten Einschränkungen gegensteuern. Gefragt im Zeichen der Krise ist Kreativität! Ideen wie Live-Streams, Podcasts oder Webinare, sowie virtuelle Erlebnisse (siehe Travis Scott Konzert in FORTNITE) erreichen die Kunden und somit die Marken. Deshalb werden künftig die meisten Unternehmen die Budgets für digitales Marketing ausgeben und neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln, um die Konsumenten zielgruppenorientiert ansprechen.

Social reloaded Branding

Die meisten Konsumenten halten sich zurzeit an das sogenannte „Social Distancing“. Sie sind „fast freiwillig“ isoliert. Daher haben viele ein erhöhtes Bedürfnis nach sozialem Kontakt, denn sie können nur eingeschränkt das Haus verlassen.
Der Zuwachs von 70 % für Video-Aufrufen seit dem Ausbruch des Virus, den auf social-Media-Kanälen zeigt dies deutlich! Deshalb müssen gerade jetzt Marken diese Kanäle für sich nutzen und ihrer Community gekonnt und strategisch durch die Krisenzeit helfen. Sie müssen ansprechbar sein und ihre Unterstützung anbeiten. Tue Gutes – aber tue es für die Community! Denn im „Emotional Marketing“ geht es in erster Linie nicht um die vordergründige Vermarktung von Produkten, sondern um den Neu-Aufbau der Markenwerte. Marken müssen mehr als zuvor darauf eingehen, wie sich die Bedürfnisse der Konsumenten verändert haben. Denn das Verbraucherverhalten wird sich drastisch wandeln – und somit auch die Interaktion zwischen der Marke und dem Konsumenten.

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