Internet-Hype um Winkler-Bier

Onetz: 19.01.2017

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, heißt es normalerweise. Im Fall des Einbruches bei der Brauerei Winkler liegt das alte Sprichwort aber voll daneben. Der ungebetene Besuch entwickelt sich für die Braustätte am Schanzgässchen immer mehr zum Werbe-Coup. Mittlerweile kommentieren und teilen im Internet Tausende den Vorfall vom vergangenen Wochenende.

Wie berichtet, muss zwischen Freitag, 17 Uhr, und Samstag, 9 Uhr, irgendjemand in die Lagerhalle eingestiegen sein, um sich über eine Kiste des in 0,33-Liter-Flaschen abgefüllten Bieres herzumachen. „Verboten gut. Biergenuss, für den so mancher zum Dieb wird“, steht auf dem Plakat, das eine Münchner Werbeagentur spontan entworfen hat. Der Grafiker, Alexander Schulz, stammt aus Amberg und hat den Entwurf der Brauerei kostenlos zur Verfügung gestellt. „Wir stecken da nicht dahinter“, stellt Junior-Bräu Max Winkler unterdessen klar. „Uns hat das Echo auf die Pressemeldung über den Einbruch wirklich überrascht.“ Am Donnerstag hat der Bayerische Rundfunk das Thema aufgegriffen…

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